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Mehr als 1200 Jahre...

...Siedlungsgebiet Bichelsee-Balterswil

Seebach
Seebach, Bichelsee

Die Region um Bichelsee-Balterswil hat eine mehr als 1200 Jahre zurückreichende Geschichte. Vermutlich begann die Besiedelung der Region im sechsten oder siebten Jahrhundert durch zu den Alemannen gehörende Stämme und Siedlergruppen. Urkundliche Erwähnung fanden die heutigen Weiler Ifwil, Itaslen sowie die Dörfer Balterswil und Bichelsee allerdings erst im 9. Jahrhundert.

Die älteste urkundliche Erwähnung datiert von 817 und betrifft den Weiler Ifwil. Dieses wird als Siedlung namens «Ifinwilare» erstmalig in einer auf den 4. Juni 817 datierten Schenkungsurkunde von Kaiser Ludwig dem Frommen an das Kloster St. Gallen dokumentiert.

In einer knapp 70 Jahre jüngeren Urkunde, datiert auf den 25. März 885, welche der Abt von St. Gallen betreffend eines Gütertauschs anfertigen liess, wird dann erstmals die Siedlung «Baldherreswilare», das heutige Balterswil, erwähnt.

Nur neun Jahre später, am 10. Januar 894, wird in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen dann auch «Pichelense», also Bichelsee, urkundlich aufgeführt.

Die vierte urkundliche Erwähnung aus dem 9. Jahrhundert betrifft den Weiler Itaslen, welcher unter der Bezeichnung «Ittenasana» in einem Dokument vom 6. November 912 aufscheint.

In den darauffolgenden drei Jahrhunderten kehrte Urkunden-technisch «Ruhe ein» um Bichelsee-Balterswil. Die nächsten, heute bekannten Beurkunden, finden sich erst wieder in Dokumenten aus dem Jahr 1209.