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Neophytensack


Fachgerechte Entsorgung von Neophyten 

Die Wildflora der Schweiz ist von einer hohen Dynamik geprägt und umfasst neben einheimischen Arten auch einen beachtlichen Anteil an exotischen Arten, der sich auf fast 20 Prozent beläuft. Exotische Arten stammen aus anderen Teilen Europas oder sogar von anderen Kontinenten. Viele dieser Arten wurden in den letzten 500 Jahren (absichtlich oder unabsichtlich) vom Menschen eingeführt. Wenn sie sich auch ausserhalb von Gärten in der Natur vermehren und selbst erhalten können, werden sie als Neophyten bezeichnet.

Um die Weiterverbreitung zu bremsen, ist nebst der Bekämpfung die fachgerechte Entsorgung wichtig. Um diese zu erleichtern, steht den Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Bichelsee Balterswil der kostenlose Neophytensack zur Verfügung. Die transparenten 60-Liter-Säcke können auf der Gemeindeverwaltung im Bauamt bezogen werden. Die vollen Säcke können in den Unterflurbehältern entsorgt werden. 

Im Neophytensack werden alle fortpflanzungsfähigen Teile der Pflanze entsorgt. Bei krautigen Arten wie der Amerikanischen Goldrute oder dem Schmalblättrigen Greiskraut gehört jeweils die ganze Pflanze in den Sack. Bei Sträuchern oder Bäumen wie beim Kirschlorbeer oder der Hanfpalme (Tessinerpalme) sind es die beerenartigen Früchte und die Wurzeln. Bei anderen Pflanzen sind es die Samen oder die Hülsenfrüchte.

Ein Flyer sowie die Website des Amtes für Umwelt listen auf, wie mit welchen Problempflanzen zu verfahren ist. Dort finden sich auch weitere Flyer und Merkblätter zum Umgang mit invasiven Neobiota.

 

Das gehört in den Neophytensack
Kantonale Fachstelle


 

Zuständige Abteilung